Das Jagdhornwesen beruht auf frühem jagdlichen Brauchtum. Das Horn ist über weite Entfernungen zu hören und war in den Zeiten vor Walkie-Talkie, Handy und Smartphone das Mittel der Wahl um sich untereinander bei der Jagd zu verständigen.
Das wird beinnäherer Betrachtung der einzelnen Signale auch deutlich: Angefangen beim „Sammeln der Jäger“ und „Aufbruch zur Jagd“, über „Treiber in den Kessel“ und „Aufmunterung zum Treiben“ bis zum Ende der Jagd mit „Hahn in Ruh“. Heute kommt das Jagdhorn meist zur Begrüßung bei Gesellschaftsjagden und Abends zum Strecke verblasen und Schüsseltreiben zum Einsatz. Auch wenn es heute deutlich einfachere Kommunikationsmöglichkeiten während der Jagd gibt, gehört das Jagdhorn zum Brauchtum dazu wie der Erlegerbruch oder der letzte Bissen für das erlegte Stück Wild.
In unserer Kreisjägerschaft gibt es einige Bläsergruppen, die sich regelmäßig zum Üben treffen. Neuzugänge sind immer herzlich willkommen und unsere Kreisbläserobfrau Ute Pieper freut sich, am Bläserwesen Interessierte zu unterstützen und Kontakte zu vermitteln.
Die Kreisjägerschaft Rendsburg-Ost e. V. ist Mitglied im Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V.
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