Herzlich willkommen bei der
Kreisjägerschaft Rendsburg-Ost

Sonnenblume.jpg

Waidmannsheil allen Jägerinnen und Jägern, ein herzliches Willkommen an alle Besucher, die an Jagd, Fauna und Flora interessiert sind!

Beeindruckende Hubertusmesse in Hamdorf

01 Hubertusmesse 2017 klein

 

 

In den ersten drei Wochen des Novembers werden im ganzen Land Hubertusmessen abgehalten. Bei uns im Kreisgebiet RD-Ost und den angrenzenden Jägerschaften wurden allein um den 11. November herum drei Messen zelebriert – in Hamdorf, Westensee und in Todenbüttel.

Zur Einstimmung blasen meist mehrere Bläsergruppen vor der Kirche. In Hamdorf ging man einen anderen Weg. Schon eine halbe Stunde vorBeginn der eigentlichen Messe waren in der Kirche jagdlichen Klänge zu hören. Hier konnten sich die Zuhörer, die alle schon sehr früh gekommen waren, von der Bläsergruppe Hohner Harde musikalisch in die Hubertusmesse einstimmen lassen. Die Besucher wurden musikalisch mit dem „Fürstengruß“ begrüßt und bekamen dann jagdliche und konzertante Stücke zu hören, die von bekannten und auch weniger bekannten Wildsignalen unterbrochen wurden, denn jagdbare Arten wie den Elch , Wisent oder auch Bär kommen in Schleswig-Holstein ja nicht mehr in freier Wildbahn vor. Es war ein Ohrenschmaus die hellen Plesshörner mit den Parforcehörnern perfekt von der Hohner Harde vorgetragen zu hören. Sie strahlten eine große Freude aus, die die Jäger auch für die Jagd empfinden. Musikalisch einen ganz anderen Charakter vermittelten die Es-Hörner, die die anschließende Hubertusmesse begleiteten. Sie spielen eine Oktave tiefer und geben der Messe einen feierlichen Rahmen. Die Parforcehornbläser Rendsburg-Schleswig trugen ihre Stücke sehr virtuos vor. Die „Glocken“, bei dem die Hörner die Kirchenglocken nachahmen, gehen unter die Haut.

02Parforce klein

In der Messe trug der Kreisjägerschaftsvorsitzende Tobias Christer die Hubertuslegende vor. Er mahnte, das auch in der heutigen Zeit die Menschen inne halten sollen, um darüber nachzudenken, wie sie mit der ihr anvertrauten Natur umgehen. Pastorin Bregas mahnte ebenfalls. Sie sagte, der Mensch sollte sich nicht von der Hektik des Alltags und dem Streben nach immer mehr Reichtümern vereinnahmen lassen. So sei ein Sonntag, ein Tag an dem man zur Besinnung kommen solle. Dieser Tag solle nicht auch noch dem Kommerz geopfert werden, wie es in diesem Jahr mit dem 24. Dezember, der auf einen Sonntag fällt, diskutiert wird.

So gibt hat der heilige Hubertus auch uns heute noch Anlass, unserer Tun zu überdenken.

Für den äußeren würdigen Rahmen der Hubertusmesse hatte die Hamdorfer Jägerschaft gesorgt. Sie hatten die Kirche herbstlich geschmückt. So gelangte man im Fakelschein über einen Teppich aus Laub zu seinen Plätzen. Zu einem kleinen Empfang nach dem Gottesdienst, zu dem alle Beteiligten und verdiente Jäger geladen waren, hatten die Hamdorfer Jägerfrauen für einen kleinen leckeren Imbiss gesorgt. Ein herzliches Dankeschön.

Jörn Neupert

03Hubertus Parforce klein

Erstmalige revierübergreifende Drückjagd im Hegering Loop mit großem Erfolg

Am 4. November 2017 fand im Hegering Loop mit den angrenzenden Revieren Timmmaspe, Schönbek und Dätgen eine Drückjagd auf Schwarzwild statt. Reh- und Raubwild wurden zusätzlich freigegeben.

Im Vorwege wurde die Notwendigkeit dieser Jagd mit den Revieren diskutiert. Alle waren sich einig, dass das Schwarzwild intensiver bejagt werden sollte. Die Schäden durch Wildschweine nehmen kontinuierlich zu. Einzeljagd und Erntejagd haben auch in der Vergangenheit nicht den erwünschten Erfolg gebracht.

Bei bestem Wetter, großem Aufgebot an Schützen, Hundeführern und Treibern wurden die vermuteten Einstände im Großen Moor in und um den Hölln durchgedrückt.

Das Ergebnis war für alle Beteiligten sehr zufriedenstellend.

Zur Strecke kamen   9 „Schwarzkittel“, 4 Rehe, 1 Fuchs und 1 Marderhund.

Wir wollen auch zukünftig gemeinsam versuchen, durch gute Organisation dieser Drückjagd den Wildschweinbestand zu regulieren.

Waidmannsheil

Hans-Jürgen Göttsche
Hegeringleiter Loop

Hinweis: Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf ein Bild.

Kreishubertusmesse in Hamdorf

Kreishubertusmesse in Hamdorf

13 11HubmesseFck 14

Am Sonntag, dem 12. November 2017, findet um 19.00 Uhr in der Kirche in Hamdorf die Kreis-Hubertusmesse statt. Diese Messe wird von der Kreisjägerschaft Rendsburg-Ost organisiert. Sie wird nur alle zwei Jahre in jeweils anderen Orten des Kreisgebietes gefeiert. Zur Einstimmung in den Gottesdienst wird die Bläsergruppe Hohner Harde schon um 18.30 vor der Kirche jagdliche Klänge ertönen lassen.. Das Parforcehorncorps Rendsburg-Schleswig gestaltet auf seinen Parforcehörnern die Liturgie des Gottesdienstes. Dieses Corps hat schon auf mehreren Auslandsreisen sein Können zu Gehör gebracht. Pastorin Frauke Bregas wird die Legende von St. Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger, in den Mittelpunkt ihrer Predigt stellen.

Jörn Neupert

(Kreisbläserobmann)

Achtung: Anfangszeiten geändert!!!

Projekt zur Bestandsstabilisierung mit Fasanenhennen im zweiten Jahr

Gespannt warten die Jäger des Hegeringes Langwedel am 6. Mai 2017 auf die Ankunft der 220 Fasanenhennen zur Fortführung des Auswilderungsprogramms zur Bestandsstabilisierung von Fasanenhennen im zweiten Jahr.

Im Rahmen des Projekts sollen über 3 Jahre lang mehr als 800 Fasanenhennen zur Erhöhung des Fasanenbesatzes ausgewildert werden. Auch in diesem Jahr kommen die Hennen aus der Fasanerie in Sierksfelde, da sie eine gewisse Wildständigkeit besitzen, wie z.B. das Anducken bei Gefahr und das abendliche Aufbaumen.

Nach langem Bangen, ob das Programm aufgrund der Geflügelpest überhaupt starten kann, erhielten wir Ende April die Genehmigung zur Fortführung der Auswilderung für 2017. Nun musste alles sehr schnell gehen. Die Fasanen waren bestellt und sollten möglichst Anfang Mai in die Freiheit entlassen werden. Aufgrund der vielen motivierten Jäger und der guten Organisation im Hegering gelang es uns, kurzfristig ausreichend Helfer und Fahrer zu finden. Am 6. Mai 2017 war es soweit. Über 220 Hennen wurden im gesamten Hegering in die Freiheit entlassen. Nach einer sehr erfolgreichen Raubwildbejagung in den letzten Jahren und weiteren Begrünungsmaßnahmen haben die Hennen beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration in den Revieren. Einige Reviere berichten von einer Steigerung des Fasanenbestandes von über 60 Prozent. Ziel des Projektes ist eine Steigerung des Fasanenbestandes von mindestens 10 Prozent.

Wir testen unterschiedliche Verfahren bei der Auswilderung – vom Verbleib der Hennen in einem kleinen Gehege für die ersten Tage in Freiheit bis hin zur sofortigen Auswilderung direkt aus den Transportboxen. Bislang konnten wir feststellen, dass es keine Unterschiede durch die Art der Auswilderung gibt. Die Hennen suchen sich selbständig ihren Platz im neuen Revier. Einige sind standorttreu, andere wiederum streichen sofort nach Entlassung in die Freiheit weit ab. Während des Transports legen die Hennen vereinzelt noch Eier. Diese werden in den Revieren an unterschiedlichen Stellen manuell oder durch Hühner ausgebrütet. Das hatte letzten Sommer zur Folge, dass so mancher Dorfbewohner sogar Fasanen im Garten beobachten konnte. Aber nicht nur das, vielen Spaziergängern, Fahrradfahrern und Erholungssuchenden ist die Bestandszunahme bereits positiv aufgefallen. Sie konnten nach vielen Jahren wieder Fasanen in der freien Natur beobachten. Somit hat das Auswilderungsprogramm sogar noch den Effekt der positiven Öffentlichkeitsarbeit für uns Jäger.

Wir danken an dieser Stelle noch einmal herzlich allen Helfern, Spendern, Interessierten, Daumendrückern und unserem größten Sponsor, der Bingo Umweltlotterie.

Christine Kröger

Hinweis: Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf ein Bild.


LJV Shop Logo

RSS Feed LJV SH

Immer auf dem aktuellsten Stand mit dem RSS-Feed des Landesjagdverbandes Schlewig-Holstein e.V.