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Kreisjägerschaft Rendsburg-Ost

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Waidmannsheil allen Jägerinnen und Jägern, ein herzliches Willkommen an alle Besucher, die an Jagd, Fauna und Flora interessiert sind!

Fasanenhennen treten Flug in die Freiheit an

Hegering Langwedel setzt Vögel zur Bestandserhaltung aus.

Gleich nach dem Verlassen ihres Geheges flogen die Fasanenhennen los.

Gute Nachrichten aus dem Langwedeler Hegering: Nachdem dort im vergangenen Jahr mit einem in Schleswig-Holstein einmaligen Auswilderungsprogramm zur Bestandsstabilisierung von Fasanenhennen begonnen wurde, zeigen sich bereits die ersten Erfolge. In einigen Revieren konnte eine deutliche Steigerung von 60 bis 80 Prozent des Besatzes verzeichnet werden. Im Rahmen des über drei Jahre laufenden Projektes sollen auch in diesem Jahr insgesamt 222 Hennen ausgewildert werden. Für drei von ihnen war es am vergangenen Sonntag soweit.

Vorsichtig pirschte sich der Langwedeler Hegeringleiter Karsten Schwartz in geduckter Haltung aus der Deckung an das kleine Gehege mit den drei Hennen an. Eine schnelle Bewegung, ein unnötiges Rascheln oder ein knackender Ast reichen schon aus, damit die Fasanenhennen abducken und in Unbeweglichkeit verharren. Und tatsächlich, kaum hatten sie ihn bemerkt, verharrten sie regungslos an den Boden gepresst. „Das ist genau das Verhalten, das sie bei Gefahr zeigen müssen – so ist das richtig“, raunte der Jäger mit gedämpfter Stimme. Langsam öffnete er dann den Verschlag an einer Seite, um sich gleich wieder zurückzuziehen. Dann ging alles ganz schnell: Kaum hatten die Fasanenhennen die Fluchtmöglichkeit entdeckt, fingen sie erst gar nicht an, das Gelände um ihr Gehege zu erkunden, sondern starteten direkt durch – zu ihrem ersten Flug in Freiheit.

Nachdem alle Maßnahmen wie die verstärkte Prädatorenjagd auf die Fressfeinde sowie das Anpflanzen von Blühstreifen und Obstbäumen nicht den gewünschten Erfolg zur Erhöhung des Fasanenbesatzes brachten, beschlossen die Mitglieder des gut 6700 Hektar großen Hegerings im vergangenen Jahr, ein Auswilderungsprogramm zu starten. „Im Rahmen des Projektes wollen wir in den drei Jahren über 800 Fasanenhennen in unserem Gebiet freilassen“, erklärte der stellvertretende Hegering- und Projektleiter Olaf Malmström. Wichtig dabei ist, dass die Tiere eine gewisse Wildständigkeit besitzen. Dazu gehöre zum Beispiel das Anducken bei Gefahr oder das abendliche Aufbäumen, denn außerhalb der Brutzeit schlafen Fasane auf Bäumen. „Und sie dürfen auch nicht zu sehr an den Menschen gewöhnt sein, da sonst ja die Gefahr besteht, dass sie gleich zum nächsten Hof fliegen und sich zusammen mit den Hühnern füttern lassen“, fügte der Projektleiter an.

Gleichzeitig wolle man auch den Anbau von Blühwiesen weiterhin verstärken. „Die ersten 14 Tage nach dem Schlüpfen brauchen die Küken viel tierisches Protein, und das bekommen sie nur, wenn genug Insekten vorhanden sind“, betonte Schwartz. Auch die Prädatoren sollen weiterhin stärker bejagt werden. „Interessant dabei ist, dass die Anzahl der erlegten Marderhunde angestiegen und die der Füchse im gleichen Maße abgenommen hat“, berichtete der Hegeringleiter. „Und dass sich die Mitglieder unseres Hegerings darauf geeinigt haben, während des Projektes komplett auf die Fasanenjagd zu verzichten, versteht sich dabei von selbst“, betonte Schwarz.

Doch nicht nur die Jäger erfreuen sich über den Anstieg des Fasanenbesatzes. „Ob Anwohner, Spaziergänger oder Radfahrer, alle sind begeistert, wenn sie nun auch in unserer Umgebung wieder einmal einen Fasan in Natur sehen können“, berichtete Projektleiter Malmström. Kai Eckhardt

Übungsschießen zu Ostern

 

Vorstandsmitglieder der KJS RD-Ost treffen sich zum Übungsschießen in Alt Bennebek

Am Samstagnachmittag des 15. April 2017 trafen sich 9 Mitglieder des erweiterten Vorstandes der KJS Rendsburg-Ost auf dem Schießstand Alt-Bennebek zu einem Übungsschießen. Bei sehr windigem aber zumeist sonnigem Wetter und guter Stimmung wurden die Trap-, Skeet- und Kugeldurchgänge zügig durchgeführt und der Kreisschießwart Thomas Raabe konnte nach der Auswertung der Ergebnisse jedem Teilnehmer die Jahresschießnadel überreichen. Die Pausen zwischen den Durchgängen wurden für einen Kaffee und den Austausch untereinander genutzt. Ein herzliches Dankeschön an unseren Schießwart für die reibungslose Durchführung und Organisation der Veranstaltung!

Christin Nowok

Verwaltungsvorschrift zum Hundegesetz Schleswig-Holstein

Seite 390 bis 406

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Fahrt zur"Jagd & Hund"

Auf der Fahrt zur „Jagd & Hund“, der größten Jagdmesse Europas, besichtigt die KJS RD-Ost die Zeche Zollverein.

1Gruppe klein

Damit der Messebesuch sich auch lohnt und man schon morgens pünktlich um 10 Uhr vor den Toren der Westfalenhallen in Dortmund stand, reisten die Jäger der KJS RD-Ost mit ihren Frauen schon einen Tag vorher an. Der Höhepunkt dieser sonst eher langweiligen Fahrstrecke war die Besichtigung der Zeche „Zollverein“ in Essen, dem früheren Zentrum des Kohleabbaus. Die Zeche war vor ihrer Schließung im Jahre 2001 die größte Kohleförderanlage Europas. Sie ist inzwischen von der UNESCO zum Welterbe ernannt worden. Wir norddeutschen Jäger konnten uns nicht so genau vorstellen, was uns da erwartete. Im Prospekt heißt es „Die Zeche Zollverein ist ein Meisterwerk der Bergwerkarchitektur und komplett erhaltenes Gesamtkunstwerk. Sie gilt als ‚schönste Zeche der Welt‘ “. Stimmt das? Die Kumpels, die hier „malochten“,

hatten eher eine andere Wahrnehmung. Unsere Kumpels – Bergleute dieser Zeche – führten uns dann mit ihren sehr persönlichen Erlebnissen eindrucksvoll durch die einzelnen Produktionslagen, die die Kohle vom Abbau bis zur Kokerei durchläuft. Im Bergbau herrschen andere Dimensionen, das erfuhren, als wir auf einer Werkbank Muttern mit 20 cm Durchmesser und entsprechendem Schraubenschlüssel sahen. Sie waren zu schwer, um von unseren Frauen getragen werden zu können. Wir hatten zwar kein „Kunstwerk“ entdeckt, doch durch die emotionale Führung der Kumpels erschnupperten wir ein wenig ehemaliges Ruhrpottleben.

Am nächsten Tag fuhren wir mit S- und U-Bahn direkt zu den Westfalenhallen. Das Angebot für Angler und Jäger war in den acht Hallen gewaltig. Die Menschenmassen schoben sich durch die Gänge. Aufgelockert wurde der Rundgang u.a. durch Hunde- und Greifvogelvorführungen und durch die Klänge von Jagdhornbläsern. Man bekam auch die eine oder andere Neuigkeit zu sehen, so z.B. eine Röhrenfalle mit optischer Auslösung, die den Fuchs nicht durch Schnüre oder Wippbrett vergrämt. Nach 6½ Std. waren wir‘ geschafft‘, so konnten wir rechtzeitig vor dem großen Ansturm der Fußballfans vom BVB Dortmund die größte Jagdmesse Europas nach Norden wieder verlassen.

Jörn Neupert

2aGesamt mit Bus klein

Zechengelände "Zollverein"

 

2Gesamtanlage klein

Modell der Gesamtanlage - Vordergrund:  Kokerei - Hintergrund: Förderturm

 

3Gesamtanlage klein

Die einzelnen Kohlearten - von Gaskohle bis Fettkohle

 

4Förderturm klein

5Loren klein

 

 

 

6aWerkbank klein

 

Die Werkbank für "Feinmechaniker!!! "

 

 

6bWerkbank klein

9Zeche außen klein

 

Zechenanlage im Überblick - Hintergrund die Abraumberge

 

 

 11Waldkautz klein

 

 

                                                                                                                           

            Waldkauz auf der Jagdausstellung - kein Präparat sondern ein lebendiger Vogel!

 

 

 

 

12SchleierEule klein

 

 

 

Schleiereule

 

 

13Falle440 klein

 

 

Messeangebot: Röhrenfalle mit optischem Auslösemechanismus

 

 

 


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